„Das Ziel ist, den Platz zu halten“

„Das Ziel ist, den Platz zu halten“

Regionalliga 04.02.2020

Kapitän Nick Köster spricht im Interview über die Wintervorbereitung und die anstehende Rückrunde

von Justus Seebade

Der Großteil der Wintervorbereitung liegt hinter dem SV Atlas Delmenhorst. Am kommenden Sonntag beginnt mit dem Heimspiel gegen Arminia Hannover für Sie und Ihr Team die Rückrunde. Ist die Mannschaft gut gerüstet?

Nick Köster: Wir kommen gerade aus dem Trainingslager in Schneverdingen. Dort haben wir vier Tage intensiv gearbeitet. Die Jungs sind heiß auf Arminia. Vom Trainingslager kann man nur ein positives Fazit ziehen. Da konnten wir unter sehr guten Bedingungen arbeiten und haben uns noch mal den Feinschliff für die Rückrunde gegeben.

Das war sicher auch förderlich fürs Teambuilding.

Auf jeden Fall. So was schweißt einen noch mal zusammen. Wir haben ja auch zwei Neuzugänge (Aleksandar Jankovic und Flodyn Baloki, Anm. d. Red.), die wurden da gut integriert. Sie werden unserem Spiel auch noch mal guttun. Beide haben Qualität. Ich hoffe, dass sie sich fürs Team einbringen und uns weiterhelfen.

Die ersten zwei Testspiele der Vorbereitung hat Atlas verloren, zuletzt gab es dann aber ein deutliches 4:1 gegen den Ligakonkurrenten VfL Oldenburg. Wie bewerten Sie die Ergebnisse?

Testspiele – egal ob sie positiv oder negativ verlaufen – kann man nie mit einem richtigen Spiel vergleichen. Da testet man noch ein paar Sachen aus, hat noch nicht die Spannung, die man in einem Punktspiel haben sollte. Da muss man die Sachen nicht über- oder unterbewerten.

Aber der Sieg gegen Oldenburg dürfte der Mannschaft ja noch mal gutgetan haben.

Ja, klar, das auf jeden Fall. Es war wichtig für den Kopf, dass man Selbstvertrauen tankt. Aber es war halt nur ein Testspiel. Am Sonntag muss es auf dem Platz wieder brennen.

Ein kleiner Blick zurück: Atlas hat über weite Strecken eine überragende Hinrunde gespielt und 17 Partien in Folge nicht verloren. Wie würden Sie die Hinrunde zusammenfassen?

Das war so erst mal nicht abzusehen, dass wir so eine gute Hinrunde spielen. Wir haben ja auch ein neues Trainerteam bekommen. Aber wir waren relativ schnell ein wirkliches Team. Wir hoffen, dass wir genau so in die Rückrunde kommen, wie wir in die Hinrunde gestartet sind, dass wir wieder eine kleine Serie starten und uns durch die Punkte Selbstvertrauen holen.

Zum Abschluss des vergangenen Jahres setzte es die ersten zwei Niederlagen. Hat die Mannschaft diese gut verkraftet?

Wir wissen schon, dass wir wieder einen anderen Fokus haben müssen. Da ist uns etwas die Luft ausgegangen. Der Trainer hat angesprochen, was wir in der Hinrunde richtig gut gemacht haben, aber auch, was in den letzten Spielen nicht so gut gelaufen ist. Das haben wir klar analysiert. Jetzt starten wir mit neuer Energie in die restlichen Spiele. Wir wollen an die guten Spiele und an die Leidenschaft, die wir auf den Platz gebracht haben, anknüpfen.

Was ist denn in dieser Saison noch für Atlas möglich? Wohin geht die Reise?

Wir wollen am besten gleich mit dem Spiel gegen Hannover eine Serie starten. Ich sage es mal so: Was man hat, will man nicht mehr hergeben. Das Ziel ist, den Platz zu halten – und man hat auch noch ein kleines Äuglein nach oben. Hildesheim ist noch nicht so weit weg, dass man sagen kann: Das schenken wir schon ab.

Also würden Sie die Meisterschaft nicht ausschließen.

Wir wollen erst mal gut in die Rückrunde starten und auf uns schauen. Wenn es sich dann ergibt, sind wir da. Wir sind in Lauerstellung.

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