Pokalkönig Herbert Meyer zurück in Düsternort

Pokalkönig Herbert Meyer zurück in Düsternort

1. Herren 08.08.2019

Er spielte für Atlas und für Werder

 

Begegnung mit einem Pokalheld. Mit einem der besten Spieler in der Geschichte des SVA.  Herbert Meyer kommt braungebrannt und in sichtbar guter Form zum Treffpunkt nach Düsternort. Ein Ticket für den  10. August hat er schon, das Duell seiner Ex-Klubs will er sich nicht entgehen lassen.

Herbert Meyer weiß, wie Pokal geht. Wir bewegen uns  im Delmenhorster Stadion auf das Tor zu, in dem der Ex-Profi am 20. Dezember 1980 beim legendären 2:1 gegen Kickers Offenbach einen Elfmeter zum 2:0 versenkt hat. „Tatsächlich diese Seite?“ Leise Zweifel werden schnell zerstreut. Schnell mit dem Handy auf youtube, die Ausschnitte der Wiederholungspartie aus der damaligen 3. Runde des DFB-Pokals liefern den Beweis. Und unser Gast ist damit wieder voll eingetaucht in seine Zeit bei den Blau-Gelben.

Nach 201 Bundesligaspielen für Werder, Kickers Offenbach, Hannover 96 und Borussia Dortmund kam Herbert Meyer zu Beginn der Achtziger für die letzten drei  Jahre seiner Karriere nach Delmenhorst. „Ich wollte eigentlich zum Abschluss in die USA gehen“, verrät uns der einstige Defensivspezialist, „aber dann ergab sich plötzlich die Möglichkeit bei Atlas zu spielen. Wir hatten bis zu 10.000 Zuschauer - eine tolle Zeit, ich habe damit alles richtig gemacht!“

Unvergessen seine erste Spielzeit  1980/81. Meyer prägt mit drei Toren die erfolgreichen Pokalauftritte des SVA, führt die Blau-Gelben bis in die vierte Runde auf den Gladbacher Bökelberg. Erst traf er beim 2:0 gegen Rot-Weiß Oberhausen, dann gegen Kickers Offenbach und schließlich der Ehrentreffer beim 1:6 gegen einen VfL Borussia Mönchengladbach mit Lienen und Matthäus.

39 Jahre sind seitdem vergangen, aber seine Spielweise sieht man ihm auch noch heute an: Athletisch und zweikampfstark trumpfte er auf. Meyer schwärmt besonders von seiner Zeit beim BVB, trainiert von zwei der Größten überhaupt: Udo Lattek und Otto Rehhagel. Mit „König Otto“ verbindet ihn immer noch eine Freundschaft.

„Beim SV Atlas hatten wir mit Bernd Oles aber auch einen guten Trainer. Ich besaß mehr Freiheiten und so konnte ich auch Tore schießen. Das hat mir ganz gut gefallen.“ 10 Treffer lautete die Gesamtausbeute aus 92 Pflichtspielen für den SVA.

Auch das Leben nach dem Fußball meisterte der heute 71-jährige als Mitarbeiter einer großen Versicherung souverän. Herbert Meyers Rat zum Jahrhundertspiel : „Keine Experimente, alles so machen wie immer. Möglichst lange die Null halten, dann steigt das Selbstbewusstsein. Ansonsten genießen. Wie es auch ausgeht, davon werden die Jungs noch ihren Kindern erzählen!“

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