Heinz-Dieter Hasebrink

Heinz-Dieter Hasebrink

 
 
Heinz-Dieter Hasebrink, ein Spieler, der das Gesicht des SV Atlas in den 70er Jahren gewesen ist und ohne dem die Erfolge nicht so realistisch gewesen wären.
 
Hase, wie er von Allen genannt wird, begann seine Fussballerlaufbahn in den 60er Jahren bei Rot-Weiss Essen. Für RWE schoss er die ersten Tore in der Bundesliga überhaupt, nämlich deren zwei beim 4:1-Sieg ìm Spiel gegen den FC Schalke 04. Nach seiner Zeit in Essen wechselte Hasebrink auf den Betzenberg zum 1. FC Kaiserslautern, wo er zwei Saisons blieb und alle 68 Spiele absolvierte. 1969 verpflichtete ihn dann der SV Werder Bremen, wo er 4 Jahre spielte und sich viele Freunde machte. Hasebrink avancierte zum absoluten Stammspieler und Publikumsliebling an der Weser.
 
Nach insgesamt 199 Bundesligaspielen mit 42 Toren beendete Hase dann 1973 seine Profilaufbahn und wechselte zum SC Vahr Bremen. Dort ereilte ihn dann der Ruf vom damaligen Manager des gerade gegründeten und sehr ambionierten SV Atlas. Peter Theis stellte in der Folge eine Mannschaft zusammen, die zweimal hintereinander bis in die seinerzeit dritthöchste deutsche Spielklasse, der Oberliga Nord, aufstieg. Als absoluter Führungsspieler avancierte dabei Heinz-Dieter Hasebrink, der entscheident mit seinen Toren und vorbildlichem Einsatz zu diesen Erfolgen beitrug. Ganz wichtig waren seine beiden Tore in der Adolf-Jäger-Kampfbahn gegen Altona 93. Nach einem 1:2 Rückstand zur Pause drehte Hase das Spiel mit 2 Toren und schoss unseren SVA damit zum Aufstieg. 2500 Atlas-Fans waren damals Zeuge dieses Sieges und 7000 Delmenhorster feierten am Tag danach die Mannschaft auf dem Delmenhorster Rathausplatz.
 
Insgesamt spielte Hase 109 mal im blau-gelben Trikot und schoss dabei 67 Tore. Er feierte zwei Aufstiege mit dem SV Atlas (1975 mit 58:2 Punkten in die Landesliga und 1976 mit 27 Toren von Hase in die Oberliga) und erreichte 1977 mit seinen Mannschaftskollegen um Trumpfheller, Ahlers, Selke, Radbruch und Co. die Teilnahme an der deutschen Amateurmeisterschaft. 1978 wurde er dann mit einem Spiel gegen den Zweitligisten FC St.Pauli verabschiedet und ließ sich noch ein letztes Mal von den Fans bejubeln.
 
Ein Spruch von ihm war seinerzeit: "Im Beruf bin ich Hausmeister und im Fussball Weltmeister", was natürlich im Spass gemeint war, aber es gab die Stimmung in Fussball-Delmenhorst schon gut wieder. Nach seiner aktiven Laufbahn trainierte Hasebrink u.a. die zweite Mannschaft des SVA und den TSV Ganderkesee.
 
Beruflich startete Hase dann mit einer eigenen Versicherungsagentur an der Stedinger Strasse durch. Heutzutage geniesst er seinen wohlverdienten Ruhestand in Delmenhorst mit seiner Ehefrau Susanne.
 
Bilder und Text mit freundlicher Genehmigung vom SV Atlas Museum https://www.facebook.com/svatlasmuseum/
 

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