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Interview mit Key Riebau

Teil 1 von 2

Artikel vom 10. Januar 2026

Hi Key, die Jungs hatten jetzt ein paar Wochen Zeit zum Durchatmen. Wie sehr hast du selbst die fußballfreie Zeit genossen, oder rattert der Kopf als Trainer schon am ersten Weihnachtstag wieder Richtung Rückrunde?

Key: Ich habe schon versucht gut abzuschalten, mir war es wichtig den Kopf frei zubekommen. Die Weihnachtszeit war alleine der Familie gewidmet und so konnten wir eine tolle Zeit verbringen. Darüber hinaus gab es auch einen tollen Start ins neue Jahr, während ich versucht habe, wenig bis gar nicht an Fußball zu denken. Bleibt natürlich nicht so ganz aus, aber trotzdem so richtig losgegangen ist es erst kurz nach Neujahr. Der Fokus ist seit dem wieder auf all dem was in die kommenden Wochen und Monaten auf uns wartet. Daher kann ich sagen, dass der Kopf nicht gerattert hat, aber nun die Vorfreude groß ist auf all das was kommen wird.

Ihr seid als Tabellenzweiter in die Pause gegangen. Wenn du die Hinrunde Revue passieren lässt: Was war dein persönliches Highlight in der Oberliga und wo siehst du noch das größte Steigerungspotenzial für 2026?

Vom persönlichen Highlight zu sprechen hinsichtlich der Oberliga ist schwierig. Was uns im Trainerteam und mich persönliche stolz macht sind knapp 365 Tage auswärts ungeschlagen zu sein. Dann kam natürlich die bittere und in der zweiten Hälfte verdiente Niederlage in Heeslingen. Das war aber schon bis dato ein absoluter Meilenstein für das Team. Die positive Auswärtsbilanz gehört zu den Lichtblicken. Die starken Auftritte am Anfang dieser Saison in Hildesheim, zu Hause 4:2 gegen Heeslingen, da war richtig Dampf auf dem Kessel. Schade, dass wir das nicht komplett über die ganze Hinrunde aufrecht erhalten konnten, einen so enormen Druck auf den Platz zu bringen, aber das ist auch menschlich.

Statt am 9. Januar geht es nun am 12. Januar wieder los. Wie sieht der 'Fahrplan' für die erste Trainingswoche aus? Liegt der Fokus direkt auf dem Ball oder stehen erst einmal die obligatorischen Laufeinheiten an?

Erstmal freue ich mich, dass es nun endlich wieder los geht, wenn es die Witterungsbedingungen zulassen. Alles bei uns nicht ganz so einfach. Wir sind dem VfL Oldenburg sehr dankbar, dass wir anfangs dort hinkönnen und unser Training auf Kunstrasen verlegen können. Ich denke es wird ein guter Mix und wir werden sehr viel mit dem Ball machen. Natürlich kommt das Konditionelle nicht zu kurz, aber selbst in dieser Hinsicht kann man den Ball in Übungen oft mit einbeziehen. Es wird sehr körperlich werden damit wir am 15. Februar gegen den TuS Bersenbrück, einem sehr wichtigen Spiel, so fit wie möglich ins neue Jahr gehen.

Winterzeit ist oft auch Erkältungszeit. Wie fit ist der Kader aktuell? Können wir zum Auftakt mit allen Kräften planen, oder gibt es Sorgenkinder aus dem Lazarett?

Das Lazarett ist nicht riesig, aber natürlich haben wir noch den einen oder anderen Verletzten aus dem letzten Jahr mit ins 2026 gebracht. Vielleicht dauert es hier und da noch ein wenig. Daniel Hefele, der noch etwa einen Monat braucht bis er wieder zurück auf dem Platz ist. Oder Linus Urban, der nach einer Verletzung auch noch drei bis vier Wochen braucht um wieder mitzutrainieren. Unser Capitano hatte einen kleinen operativen Eingriff und wird zwei Wochen später dazukommen, aber da bin ich guter Dinge, dass er sofort wieder bereit sein wird. Ibo ist jemand, der sehr viel von sich aus auf seinen Körper achtet. Ansonsten haben wir noch den einen oder anderen, der aufgrund der Arbeitskonstellation noch seinen Urlaub genießen kann. Aktuell werden Laufpläne entwickelt, um die Aktivität wieder zu steigern und das Fitnesslevel zu erhöhen bevor es dann richtig losgeht. Wir werden mit vielen Spielern und einer guten Auslastung in die Vorbereitung gehen. Es kann wieder losgehen!