Vorbereitung startet unterm Dach

Vorbereitung startet unterm Dach

1. Herren 23.01.2019

 

von Lars Pingel (Delmenhorster Kreisblatt)

Am Montagabend ist der Fußball-Oberligist unter der Leitung seines neuen Trainers Olaf Blancke in die Vorbereitung auf den zweiten Teil der Saison 2018/19 gestartet. Allerdings unterm Hallendach und nicht, wie eigentlich geplant, unter freiem Himmel. Die Termine für die Punktspiele stehen fest.

Der Frost der vergangenen Tage hat die Planung des Fußball-Oberligisten SV Atlas Delmenhorst für die Vorbereitung auf den zweiten Teil der Saison 2018/2019 durchkreuzt. „Die konnte ich ersteinmal über den Haufen schmeißen“, sagte Trainer Olaf Blancke. Statt unter freiem Himmel auf dem Kunstrasenplatz des HC Delmenhorst an der Lethestraße fand die erste „offizielle“ Trainingseinheit unter der Leitung des 49-Jährigen, der im zurückliegenden Dezember als neuer Chefcoach verpflichtet worden war, im danebenliegenden „Soccerland“ unter einem Dach statt. Das HCD-Geläuf war, wie viele andere Plätze in der Region, gesperrt worden, weil sich darauf Eisflächen gebildet hatte. „Das ist natürlich schade. Klar, andere Mannschaften haben das Problem auch, doch wir sind noch in einer Kennenlernphase und müssen schnell vorankommen“, erklärte Blancke. Am Dienstag steht für die Fußballer ein Kickbox-Kurs im Life-Studion in Ganderkesee auf dem Programm.

SVA will am 25. Januar das erste Testpiel bestreiten

Dass für diesen Freitag, 25. Januar, 19.30 Uhr, geplante erste Testspiel beim SV Lemwerder (Landesliga Bremen) soll aber ausgetragen werden. „Ich habe noch keine negative Nachricht bekommen“, sagte Bastian Fuhrken, Leiter Leistungsfußball des SV Atlas. Am Sonntag, 24. Februar, geht es für das SVA-Team dann wieder um Oberliga-Punkte: Es gastiert als Tabellenvierter bei Spitzenreiter Eintracht Northeim.

Fuhrken blickte am Montag niedergeschlagen auf die Futsal-Kreismeisterschaft in Sandkrug zurück. Die Verletzung, die sich Jannik Vollmer dort am Samstag zugezogen hatte, stellte sich bei weiteren Untersuchen als schwerwiegender heraus, als ohnehin schon befürchtet. Im Fuß des Abwehrspielers gäbe es mehrere Brücke, berichtete Fuhrken. Außerdem könnten Bänder geschädigt worden sein. Vollmer werde in dieser Saison wohl nicht mehr auflaufen. Damit nicht genug: Am Rande des Turniers verletzte sich Stürmer Marvin Osei am Sonntag an der Hand. „Das war ein ganz bitteres Wochenende“, haderte Fuhrken: „Die Leistung war blamabel, und dann noch die Verletzungen.“ Das klassenhöchste Team in dem Turnier war in der Zwischenrunde ohne Punktgewinn ausgeschieden. Lest hierzu auch: SCHWERE VERLETZUNG VON JANNIK VOLLMER

Spielplan für zweiten Saisonteil 2018/19 endgültig festgelegt

Fuhrken fuhr am Samstag auch noch zum Oberliga-Staffeltag nach Barsinghausen. Dort wurde der Spielplan des zweiten Saisonteils besprochen und dann verabschiedet. Drei Atlas-Heimspiele sind auf Sonntage verlegt worden. Wegen des Faschings in Ganderkesee und um Überschneidungen mit Partien des Bundesligisten Werder Bremen zu vermeiden, die im Weserstadion ausgetragen werden, erklärte Fuhrken. „Dankenswerterweise ist uns der TV Jahn entgegengekommen“, erzählte er. Die Regionalliga-Fußballerinnen des TVJ tragen ihre Heimpartien ebenfalls sonntags im Stadion an der Düsternortstraße aus.

Die Termine für die Aufstiegsrelegation zur Regionalliga seien auch bekannt gegeben worden, sagte Fuhrken. Das Hinspiel soll am 22. Mai ausgetragen werden, das Rückspiel am 26. Mai. Ob das so bleibt, sei allerdings offen, denn: Am Samstag, 25. Mai, steht das Finale des NFV-Pokals der Amateure im Spielplan. Und im SV Atlas (4.), dem TuS Bersenbrück (5.) und Northeim (1.) stehen drei Mannschaften im Halbfinale (die vierte ist der 1. FC Wunstorf, der 22. April nach Delmenhorst kommt), von denen eine, nach derzeitigem Stand, durchaus in der Relegation vertreten sein könnte.

2019/20 könnten 18 Teams in der Oberliga spielen

Die Vereins- und Verbandsvertreter warfen außerdem einen Blick in die Regionalliga Nord. Es scheint möglich, dass am Ende der laufenden Spielzeit, bedingt durch Abstiege aus der 3. Liga, mehr als die drei Regelabsteiger diese verlassen müssen. Dann werde die Oberliga zur Saison 2019/20 aufgestockt. Bis zu 18 Mannschaften könnten es dort werden, erklärte Fuhrken. Das würde aber nicht dazu führen, dass anschließend fünf Mannschaften aus der fünfhöchsten Klasse in die Landesliga fallen. Die Zahl werde auf vier begrenzt, das gelte ebenso für 2020/21, um dann wieder auf die Oberliga-Sollstärke von 16 Mannschaften zurückzukommen. „Das Lizenzierungsverfahren für die Oberliga soll vereinfacht werden, damit die Vereine Kosten sparen“, fügte Fuhrken noch hinzu.

Es gab für die Atlas-Delegation in Barsinghausen noch einen Grund zur Freude. „Wir sind vom Verband dafür gelobt worden, wie wir intern mit Problemen, gerade im Umgang mit Fans, umgehen“, berichtete Fuhrken. Dabei sei das große Engagement des 1. Vorsitzenden des SV Atlas, Manfred Engelbart, „ganz besonders“ hervorgehoben worden.

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